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Genf, von 18. bis 22. Juli 2006
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Sieg der Italienerinnen
2006-07-25 09:07:37

Italien hat das 8-Länder Turnier gewonnen. Die Italienerinnen haben mit ihrer Vorführung ihre belgischen Gegnerinnen in 3 kurzen Sätzen deklassiert. Gegen eine Mannschaft, die ihnen in der Vorrunde doch einige Mühe (3-2) bereitet hatte, liessen die Transalpinen nie den geringsten Zweifel über den Spielausgang aufkommen. Jeweils von Beginn an abgehängt hatten die Belgierinnen nie eine Chance auf ein besseres Resultat. Sie haben vermutlich alle ihre Energie und Kraft am Vorabend gegen die Deutschen im Match um den Finaleinzug aufgebraucht. Brillant gegen das kraftvolle Spiel der Deutschen hatten die Belgierinnen keine Waffe gegen das raffinierte Spiel der virtuosen Italienerinnen.

Mit der Klasse von Laura Frigo, der Effizienz in der Attacke von Irene Gomiero und Laura Partenio, der ausserordentlichen Qualität in der Verteidigung des Liberos Immacolata Siressi und nebst den technischen und taktischen Qualitäten aller Spielerinnen, besitzt Italien eine Mannschaft von der man in Zukunft noch einige gute Resultate erwarten kann. Zweifelsohne, von dieser Mannschaft wird man noch hören.

Beste Spielerin des Turniers: Jolien Wittoch (Be)

Beste Passeuse: Lena Molles (All)

Bester Angriff : Lonneke Sloetjes (Hol)

Bester Libero: Immacolata Siressi (It)

Niederlande verdrängt Deutschland vom Podium
2006-07-22 23:43:55

Atemberaubend. Das Final um den 3. Platz zwischen den Niederlande und Deutschland hat das Publikum in der Queue-d’Arve von den Sitzen geholt. In einer unübertrefflichen Stimmung haben die Niederländerinnen nach einem spannenden Match von hochstehender Qualität und ungewissem Ausgang das Spiel 3-2 für sich entschieden. Und zum dritten Mal an diesem Tag wurde das Resultat im Vergleich zum Vorrundenspiel umgedreht. Es war hart für die Deutschen, nachdem sie den Einzug ins Final um den 1 Platz verloren hatten, nun auch noch die Bronzemedaille zu verlieren, besonders da sie in der Vorrunde alle Gegner deklassiert hatten. Die Niederländerinnen eroberten Bronze nachdem sie letztes Jahr das Turnier in Belgien gewonnen hatten.

 

Zwischen den Zentimetern der Niederländerinnen und der Kraft der Deutschen fiel die Entscheidung so knapp aus, dass man beinahe sagen kann, dass es ein Kopf oder Zahl Resultat ist. Nach einem starken Turnierbeginn mit einem Sieg gegen die Niederlande vor 2 Tagen starteten die Deutschen auch sehr stark in das heutige Final-Spiel und gewannen den ersten Satz klar bevor sich die Niederländerinnen zu wehren vermochten und die nächsten 2 Sätze gewannen. Dann kamen die Deutschen wieder ins Spiel und holten sich den 4. Satz. Im Tie-Break holten die Deutschen dank ihrem starken Willen einen Rückstand von 5 Punkten wieder auf 8-8 auf, mussten aber dann die Entscheidung den Niederländerinnen überlassen, welche mit der lautstarken Unterstützung ihrer Supporter den Match für sich entscheiden konnten.

 

Die Schweiz auf dem 6. Platz
2006-07-22 23:41:36

Von den Spanierinnen 3-1 geschlagen, beenden die Schweizerinnen ihr Turnier auf dem 6. Platz. Ein 5. Platz wäre für die Schweiz, die in Sachen Erfahrung nicht mit den grossen Volleyballnationen mithalten kann schon eine kleine Sensation gewesen. Ausgelaugt und Müde sind die Mädchen von Olga Shkurnova über die Spanierinnen gestolpert welche sie in der Vorrunde noch 3-0 besiegt hatten. Der Match der Spanierinnen vom Vorabend gegen Schweden liess schon erahnen, dass es für Schweiz schwierig werden könnte und es wurde schwierig. Trotz allem guten Willen, mussten die Schweizerinnen die Übermacht der Ibererinnen akzeptieren.

 

Die Schweizerinnen, während des grössten Teils des Matches ohne ihre zwei Schlüsselspielerinnen Tanja Goricanec und Inès Granvorka, hatten seit dem Beginn des Spiels gegen die Spanierinnen, welche auch von einem russischen Coach trainiert werden, gelitten. Die Schweizer Formation wird noch lange den Verlust des 3. Satzes bereuen. Nach einem schlechten Start (1-6) führten sie mit 4/5 Punkten bis zu 16-12 und dann kam die Wende. Nach diesem Verlust hatten sie nicht mehr die nötigen Ressourcen, weder in den Muskeln noch im Kopf, um gegen den Sieg der Spanierinnen im vierten Satz etwas zu verrichten.

 

Schweiz: Tanja Goricanec, Darija Sataric, Inès Granvorka, Nadine Jenny, Karine Wesseling, Joana Winter; Laura Sirucek, Jenny Möri, Kathleen Berger, Marina Kühler, Sarina Schafflützel. 

 

Frankreich - Schweden 3-1
2006-07-22 21:26:46

Die Französinnen müssen Genf nicht mit leeren Händen verlassen. Im Final um den 7. Platz haben sie die Schwedinnen 3-1 besiegt, was gleichzeitig eine Revanche ist für den Match der Vorrunde, welchen sie 3-1 verloren hatten. In allen Finalspielen treffen Mannschaften aufeinander die in der Vorrunde schon gegeneinander gespielt haben. Die Französinnen haben oft mit Maeva Orle (1,85 m) über die Mitte angegriffen und dabei die ersten 2 Sätze gewonnen. Die Schwedinnen haben über das ganze Turnier gesehen wohl einen besseren Eindruck hinterlassen als ihre Gegnerinnen, schienen aber beim Entscheidungsspiel weniger motiviert. Bei der Ehre genommen, wollten die Skandinavierinnen den Match nicht zu 0 verlieren und erkämpften sich den dritten Satz nach dem 4. Satzball. Auch im vierten Satz widerstanden sie den Französinnen lange und führten sogar 16-15 bis sie nach 5 aufeinander folgenden Punkten den Französinnen den Vortritt gaben und den Match verloren.

 

Deutschland - Belgien 2-3
2006-07-22 13:31:25

Sensation an der Queue-d’Arve. Die Deutschen welche man für unschlagbar hielt oder jedenfalls beinahe sind im Halbfinal über die bewundernswerte Mannschaft aus Belgien gestolpert. Die Belgierinnen, an ihrem Nationalfeiertag sehr motiviert wirkend haben das Final nun zum zweiten aufeinander folgenden Mal erreicht. Es war beinahe Mitternacht als die Belgierinnen mit einem Energieschub im Tie-Break den Sieg erkämpften. Die Spielerinnen von Herman de Brandt haben die ersten 3 Sätze sehr gut gespielt. Allen voran Jolien Wittock mit ihren schmetternden Schlägen von ihren 1.90 herunter. Sie haben den ersten und den 3. Satz gewonnen und den zweiten nur ganz knapp verloren. Im vierten Satz glaubte man den Match für die Belgierinnen verloren aber sie haben sich bloss geschont um im Tie-Break wieder zu erwachen. Voller Energie starteten die Belgierinnen ins Tie-Break (4-0) und holten sich den Sieg auf eine perfekte Weise.

 

Italien - Niederlande 3-1
2006-07-22 10:12:03

Italien hat mit einer ausserordentlichen Leistung die Niederländerinnen bezwungen und sich für das Final qualifiziert. Bei dieser Begegnung ist vieles schon im ersten Satz entschieden worden welchen die Italienerinnen 24-26 nach einem abgewehrten Satzball zugunsten ihrer Gegnerinnen gewannen. Gegen die grossgewachsenen Niederländerinnen, welche alle Löcher am Netz zu stopfen vermögen, haben die Italienerinnen ihre technischen Qualitäten und ihre Erfahrung mit entscheidenden Anspielen, schlauen Kombinationen und unglaublichen Rettungsaktionen der Verteidigung gezeigt. Mit diesen Qualitäten haben die Angreiferin Irene Gomiero und ihre Kameradinnen ihre körperliche Unterlegenheit in Kraft und Grösse wettgemacht. Nach dem gewonnen 2. Satz hat ihr relatives Nachlassen den Holländerinnen profitiert welche den dritten Satz für sich entscheiden konnten. Wieder voll zurück im Match im 4. Satz (15-7) spricht für die Italienerinnen, dass sie in schwierigen Momenten wie zweifelhaften Schiedsrichterentscheiden ruhig blieben, obwohl die Niederländerinnen wieder die Führung übernehmen konnten (18-20). Diese Besonnenheit verhalf ihnen 7 aufeinander folgende Punkte zu machen und den Satz sowie den Match für sich zu entscheiden.
Schweden - Spanien 2-3
2006-07-22 10:10:39

Mit einem spannenden Match, bei welchem die Entscheidung erst im fünften Satz im Tie-Break gefallen ist, haben sich die Spanierinnen gegen die Schwedinnen die Teilnahme für das Platzierungs-Spiel um den 5. Rang erkämpft. Ihre Gegnerinnen für den fünften Platz werden die Schweizerinnen sein gegen die sie im Vorrunden Spiel 3-0 verloren hatten. Nach dem bisherigen Verlauf des Turniers hatte man eigentlich die Schwedinnen als Siegerinnen dieses Matches erwartet, und zudem führten sie 2:0 bevor ihnen der Sieg entwischte. Die Ibererinnen waren schon in diesen ersten 2 Sätzen nicht ohne Chancen führten sie doch im ersten Satz 21-17 und im zweiten 6-0. Kam es vielleicht zu einer Wiederholung ihres Matches gegen die Schweiz? Nichts dergleichen, je länger der Match dauerte desto mehr verloren die Schwedinnen ihr Latein und daran konnten auch ihre lautstarken Supporter nichts ändern. Auf der anderen Seite fanden die Ibererinnen immer mehr ihr Spiel. Der Match hat total gewechselt und die Spanierinnen gewannen problemlos die nächsten zwei Sätze und im gleichen Schwung auch noch das Tie-Break zum Matchgewinn.

Schweiz - Frankreich 3-1
2006-07-21 18:35:08

Nur wenige Stunden nach ihrer Niederlage gegen Italien haben die Schweizerinnen einen erfreulichen Sieg (3-1) gegen Frankreich erspielt, was ihnen nun erlaubt um den 5. Rang zu kämpfen. Ein wenig unbeständig, sicher auf eine gewisse Müdigkeit zurückzuführen, haben die Schweizerinnen sich dank ihren moralischen Ressourcen den Sieg erkämpft. Die ersten zwei Sätze haben sich beide auf ähnliche Weise abgespielt, früh in Führung mussten sich die Schweizerinnen den Satzgewinn erkämpfen. Im ersten Satz mussten sie einen Satzball abwehren bevor die Tessinerin Tanja Goricanec am Service den Sieg holte. Im zweiten Satz mit 14-18 im Rückstand haben die Schweizerinnen mit 8 aufeinander folgenden Punkten mit einem Smash von Karine Wesseling die Entscheidung erzwungen. Die Schweiz schien auf dem Weg den Match in 3 Sätzen zu gewinnen (8-3) als sie plötzlich den Faden verlor und nach technischen Fehlern und Missverständnissen den Satz den Französinnen überlassen musste. Zurückhaltend zu Beginn des 4. Satzes (2-6), gewannen die Schweizerinnen 7 Punkte in der Reihe zur Führung zu 12-8 und brachten den Sieg sicher nach Hause.

 

Suisse: Laura Sirucek, Tanja Goricanec, Darija Sataric, Ines Granvorka, Karine Wesseling, Joana Winter; Nadine Jenny, Sarina Schafflützel, Livia Caluori, Kathleen Berger
Italien - Schweiz 3-0
2006-07-21 16:11:27

Die Schweizerinnen werden nicht an den Halbfinals des 8-Länder Turniers teilnehmen. Um diese zu erreichen hätten sie die Italienerinnen 3-0 schlagen müssen was einer riesigen Überraschung gleich gekommen wäre und noch nie erreicht worden ist bei diesem Turnier. Sie verloren 3-0 und werden nun um Platz 5-8 kämpfen. Das erste Platzierungsspiel findet am Freitag um 14h00 gegen die Französinnen statt.

 

Man kann nicht sagen, dass Italien gegen die Schweiz gezittert hat. Trotz den sechs geglückten Attacken von Inès Granvorka, hatten die Schweizerinnen Mühe eine Schwachstelle bei den Italienerinnen zu finden oder sich gegen die wuchtigen Bälle von Noemi Signorile und deren Kameradinnen zu wehren. Die Schweizerinnen schienen keinen Moment in der Lage etwas gegen den Sieg der Italienerinnen unternehmen zu können. Vom zweiten Satz an setzte Olga Shkumova alle Spielerinnen ihres Kontingentes ein, womit Kathleen Berger (Genève-Elite) zu ihrem ersten internationalen Einsatz mit der Nationalmannschaft kam. Im dritten Satz konnten die Schweizerinnen mit den Italienerinnen bis zum Stande von 18-18 mithalten bevor sie den Satz und den Match verloren.

 

Deutschland - Schweden 3-0
2006-07-21 10:15:58

Deutschland kann aus der Pole-Position in die Halbfinals starten. Die deutsche Mannschaft ist die einzige der es gelungen ist, die 3 Spiele der Vorrunde ohne einen einzigen Satzverlust zu gewinnen. Gegen die Skandinavierinnen, welche ein viel höheres Niveau als allgemein erwartet zeigten, haben die Deutschen eher mittelmässig gespielt und jeweils erst gegen Ende der Sätze ihre Stärke aufblitzen lassen um die Sätze für sich zu entscheiden. Im ersten Satz wäre es beinahe zu einer Überraschung gekommen. Die Schwedinnen führten 17-12 als sich die Deutschen eines besseren besinnten und mit 9 aufeinander folgenden Punkten den Spiess zu ihren Gunsten umdrehten und den Satz für sich entschieden. Nach diesem Spiel hat man den Eindruck, dass die Deutschen sich geschont haben und noch lange nicht alle ihre Möglichkeiten aufgezeigt haben.

Frankreich - Niederlande 1-3
2006-07-21 10:10:58

Beim Match gegen Frankreich, der ein einfacher Spaziergang hätte sein können, mussten die Niederländerinnen Alles geben um in vier Sätzen zu gewinnen und um einen kräfteraubenden fünften Satz zu verhindern. Die zwei ersten Sätze zwischen den konzentrierten Niederländerinnen und den grössenmässig benachteiligten Französinnen mit deutlichen technischen Mängeln vielen klar zu Gunsten der Mannschaft aus den Niederlande aus. Im dritten Satz, nach Konzentrationsmängeln der Niederländerinnen aufgemuntert, fanden die Französinnen ihr Spiel und gewannen dadurch den Satz. Im dritten Satz führten die Französinnen 13-9 und Alles schien noch möglich, als die Niederländerinnen ihre Konzentration wieder fanden und die nächsten Punkte sowie den Satz und Match gewannen.

Spanien - Belgien 1-3
2006-07-20 21:50:30

Mit einem 3-1 Sieg über die Spanierinnen hat die belgische Mannschaft mit mehr Schwierigkeiten als erwartet den Halbfinal erreicht. Die Differenz in den Sätzen (+4) vor dem letzten Match der Gruppe B (Schweiz-Italien) hat den Belgierinnen diesen Platz zugesichert. Mit der Gewissheit nichts mehr verlieren zu können waren die Spanierinnen, welche gegen die Schweiz keinen einzigen Satz gewonnen hatten, wie befreit und gewannen ohne Komplexe den zweiten Satz. Im dritten Satz führten sie 13-7 als die, im Grunde doch stärkeren Belgierinnen erwachten und in Kürze auf 16-16 aufholten und den Satz für sich entschieden. Im vierten Satz waren die Belgierinnen immer in Führung und gewannen problemlos den Match.
Niederlande – Deutschland 0-3
2006-07-20 21:47:35

Wer wird dieser deutschen Dampfwalze widerstehen können? Nach der eindrücklichen Vorführung ihres Könnens gegen die Niederländerinnen welche sie in 3 kurzen Sätzen besiegt haben, darf die Frage gestellt werden. Die Holländerinnen, nach ihrem hervorragenden Macht vom Dienstag gegen Schweden, haben nicht schwer gewogen gegen die Spielerinnen aus Deutschland. Praktisch schon fürs Halbfinal qualifiziert, sie müssen jedoch noch gegen die Französinnen gewinnen, haben die Niederländerinnen vielleicht nicht ihre volle Stärke gezeigt? Vielleicht. Sicher ist jedoch, dass sie im Match gegen Deutschland ohne eine Chance waren und von ihren Gegnerinnen total dominiert wurden. Mit ihrer Hauptwaffe, dem Service, haben die Mädchen aus Deutschland noch und noch gepunktet und einen starken Eindruck hinterlassen. Das Resultat sagt mehr aus über den Match als Worte beschreiben können
Schweiz - Spanien 3-0
2006-07-20 21:46:28

Einen Tag nach ihrer Niederlage gegen Belgien konnten die Schweizerinnen gegen die Spanierinnen ihren ersten Sieg feiern und zwar auf eine überraschend autoritäre Weise. Mit diesem Sieg haben sich die Spielerinnen von Olga Skhumova  die Türen für einen Einzug in den Halbfinal noch offen gehalten. Um diesen zu erreichen müssen sie jedoch nun auch noch die Italienerinnen besiegen. Gegen die Ibererinnen, haben die Schweizerinnen, angeführt von der hervorragenden Passeuse Laura Sirucek, den ersten Satz von Anfang an geführt. Nach wenigen Bällen führten sie schon 10-4. Der zweite Satz war ziemlich ausgeglichen und spannend. Nach einem schlechten Start in den 3. Satz  (0-4) haben sie beim Stand von 18-16 mit 6 aufeinander folgenden Punkten den Match zu 24-16 gewendet und die Spanierinnen entwaffnet. Daria Sataric (Köniz) und Inès Granvorka (Cossonay) haben mir ihren erfolgreichen Attacken viel zu diesem Sieg beigetragen.
Belgien - Italien 2-3
2006-07-19 16:00:00

Beim spannenden Match Belgien – Italien hat die Stimmung im Vélodrôme der Queue-d’Arve einen ersten Höhepunkt erreicht. Die Entscheidung 3-2 zu Gunsten der Italienerinnen ist knapper ausgefallen als erwartet, und nach einem 2-1 Rückstand mussten sie über die vollen 5 Sätze gehen um zu gewinnen. Die Belgierinnen spielten mutig, ohne Komplexe und mit sehr guten Attacken bis sie in den letzten 2 Sätzen, physisch schwächer geworden, eingingen. Eine bittere Niederlage für eine Mannschaft die eine sehr schöne Leistung gezeigt hatte und diese leider nicht bis zum Schluss durchzuziehen vermochte. Die Italienerinnen waren wohl gefordert worden, aber ihr Können hat sich am Ende durchgesetzt.
Schweden - Frankreich 3-1
2006-07-19 14:48:14

Mit ihrem 3 – 1 Sieg gegen Frankreich haben die Schwedinnen die erste Überraschung des Turniers geliefert. Nach dem schwachen Start der Französinnen gestern gegen die Deutschen war diese Überraschung jedoch nicht mehr so gross, beweist jedoch die Fortschritte einer als die schwächste eingestufte Mannschaft des Turniers. Der Coach der Französinnen hat praktisch nur seine 6 Basis-Spielerinnen eingesetzt ohne von den Auswechsel-Spielerinnen gebrauch zu machen. Die Skandinavierinnen haben die Französinnen physisch dominiert wobei die Schlauheit der letzteren die technischen Mängel und ungenügende Leistung am Block nicht verstecken konnte. Mit 2 Niederlagen können Estelle Portasseua – zweifelsohne die beste Spielerin der Französinnen - und ihre Mannschaftskolleginnen die Halbfinals nicht mehr erreichen.
Italien - Spanien 3-0
2006-07-18 20:00:00

Turnier Favorit Italien hat im Match gegen Spanien ohne einen Satzverlust einen soliden Eindruck hinterlassen. Die Italienerinnen, welche die Partie mit dem Fuss auf dem Gaspedal begonnen hatten, lieferten jedoch keinen perfekten Match. Nach einem Nachlassen im zweiten Satz und mit 13-18 im Hintertreff liegend, mussten sie sich gewaltig zusammennehmen um den Satz noch gewinnen zu können. Sobald diese Schwäche überwunden war, zeigten die Italienerinnen wieder ihre grossartige Überlegenheit und Technik. Die Spanierinnen hatten nicht die geringsten Argumente um gegen einen so überlegenen Gegner ankämpfen zu können. Jedenfalls solange dieser den Kopf bei der Sache hatte…
Deutschland - Frankreich 3-0
2006-07-18 18:56:18

Die deutsche Mannschaft ist mit dem Fuss auf dem Gaspedal ins Turnier gestartet und hat auf diese Weise die Französinnen in 3 kurzen Sätzen geschlagen. Die körperliche Überlegenheit der athletischen Deutschen mit allen voran Sarah Petrausch (1,86 m/83 kg!) hat alle Anwesenden in der Queue-d’Arve beeindruckt. Trotz allem guten Willen konnten die Französinnen unter den harten Attacken nur klein beigeben. Jeweils schnell distanziert (0-5 im ersten, 2-9 in den 2 folgenden Sätzen) hatten die Französinnen nie die geringste Hoffnung auf einen anderen Spielausgang.
Schweiz - Belgien 0-3
2006-07-18 16:00:00

Die Mannschaft der Schweiz ist in das Turnier mit einer Niederlage in 3 Sätzen gegen Belgien gestartet. Die Mädchen von Olga Skhurnova verdienen trotzdem ein Lob, haben sie sich doch tapfer gewehrt und wurden von den Belgierinnen nur dank derer körperlichen Überlegenheit schlussendlich bezwungen. Während 88 Minuten spielten die Schweizerinnen praktisch auf dem gleichen Niveau wie ihre Gegnerinnen, verloren aber jedes Mal die letzten Punkte des jeweiligen Satzes. Das grösste Bedauern betrifft wohl den ersten Satz, der 27-29 nach 2 Satzbällen für die Schweiz von den Belgierinnen gewonnen wurde. Wirksam in der Verteidigung, oft präsent am Netz, angriffig dank Inès Granvorka und Tanja Goricanec und ohne die soliden Pässe von Laura Sirucek zu vergessen, haben die Schweizerinnen noch 22-21 im 2. Satz geführt bevor sie klein beigaben. Schonungslos ohne jedoch je den Kopf hängen zu lassen…
Niederlande - Schweden 3-0
2006-07-18 14:00:00

Beim Eröffnungsspiel des 8 Nationenturniers haben die Mädchen aus den Niederlanden einen logischen Sieg gegen die Schwedinnen erzielt, 3-0 in 85 Minuten. Trotz einer erheblichen Differenz in Grösse und Kraft zum Vorteil der Niederländerinnen, haben sich die Schwedinnen, als schwächste Mannschaft der Gruppe A eingestuft, tapfer gewehrt. Mit ihrem Enthusiasmus, Mut und Lebhaftigkeit haben die Skandinavierinnen während 2 Sätzen den Niederländerinnen die Stirne geboten. Auf der Seite der Niederlande hat das Trio Sloetjes-Hollink-De Kruijff, alle 3 mit Körpergrössen von 190 cm, am Netz regiert.


Willkommen in Genf !

In der jüngeren Vergangenheit des Volleyballs in der Schweiz hat Genf selten die Gelegenheit gehabt eine Volleyball Nationalmannschaft zu empfangen. Unsere Nation spielt leider nur selten in den vorderen Reihen der internationalen Volleyballszene. Wenn sich die Gelegenheit dazu ergab hat sich unsere Stadt im Gegensatz zu ihrer Gastgeber-Tradition leider kaum aufgedrängt das Ereignis zu organisieren.
Durch den Empfang von zahlreichen Konferenzen, Kongressen und anderen Grossanlässen hat sich Genf in den letzten Jahrzenten weltweit einen grossen Freundeskreis geschaffen. Freunde die sich in Genf wohlgefühlt haben und nun auf der ganzen Welt die Genfer Freundlichkeit und Ehrlichkeit loben.
Es war daher an der Zeit, dass die Internationale Volleyballszene einen Halt in Genf macht. Das Organisationskomitee, mit dem Bürgermeister André Hédiger an der Spitze, ist glücklich und stolz, das “8-Länder-Volleyballturnier” empfangen zu dürfen. Wir sind überzeut, dass Ihnen Ihr Aufenthalt hier in Genf gefallen wird und dass Sie ein wenig vom “Esprit de Genève” zu Ihnen nach Hause mitnehmen werden.





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